Dovre kirke - Kongsvold Fjeldstue

Suchst du nach einer Herausforderung? Dann geh den Pilgerpfad über das Dovrefjell, eine von Norwegens schönsten Bergregionen, und lass dich von der märchenhaften Landschaft des Bergmassivs verzaubern.

  • Foto: Hans-Jacob Dahl

Die Wanderung beginnt bei der Kirche in Dovre. Schon ganz am Anfang der Reise triffst du auf eines der vielen Erben des Heiligen Olavs, der Olavsquelle.  Die Quelle entspringt aus dem Fundament der früheren Stabskirche in Dovre. Auf dem Weg liegt  der Hof Tofte. Tofte war ein alter Königshof, der schon in Snorres Sagen erwähnt wird. Seit Jahrhunderten werden auf dem Hof Reisende untergebracht und bewirtet. Alternativ kann die Wanderung auch vom Hof Budsjord aus begonnen werden. Budsjord war im Mittelalter Eigentum des Erzbischofs von Nidaros.  Hinter Budsjord führt der Pfad durch den Wald und hinauf ins Snaufjellet. Die ruhige Umgebung lädt zum Nachdenken und Entspannen ein.

Bis hin zu 1210 Höhenmeter geht der Pfad hinauf nach Hardbakken und Allmannrøysa. Von hieraus hat man eine wunderschöne Aussicht ins Tal nach Fokstugu, und über die Weiten des Dovrefjells. Am Horizont sieht man sogar die beiden Gipfel Snøhetta und Svånåtind. Hier liegt auch das erste Naturschutzgebiet Norwegens, Fokstumyra. Hier sind unzähliger seltene Vogelarten und Pflanzen zu finden. Die erste Etappe auf der Wanderung endet bei Fokstugu Fjellstue oder Furuhaugli. Fokstugu ist eine alte Herberge aus 1100 Jahrhundert. Die Herberge wurde von König Eystein Magnusson gebaut. Magnusson errichtete mehrere Herbergen auf beiden Seiten des Bergmassivs. Er wollte dafür sorgen, dass die Pilger sicher über das gefährliche Gebirge kommen.

Am zweiten Tag geht die Wanderung weiter nach Hjerkinn. Hier ist der Standort des Dovrefjell Pilgerzentrums. Der Weg führt weiter vorbei an Vesle-Hjerkinnn und Eysteinkyrkja. Man kann entweder in der Touristenhütte Hageseter oder in der Kjerkinn Fjellstue, einer Berghütte, übernachten.

Am dritten und letzten Wandertag geht man ein Stück entlang des Kongsveien über Hjerkinnhø. Vom Gipfel aus kann man schon Drivdalen und Oppdal sehen. Danach ist es nicht mehr lange bis Kongsvold fjelstue, eine der Herbergen, die König Eystein seinerzeit errichtete.

Empfohlene Wanderzeit

  • Juni, Juli, August, (September).

Anreise

  • Flugzeug: Gardermoen oder Værnes http://www.avinor.no/en/airport/trondheim
  • Zug: Dovrebahn nach Dombås und weiterer Transport zu den Unterkunftsmöglichkeiten in Toftemo oder Budsjord (Transport mit den Unterkunftsmöglichkeiten absprechen) https://www.nsb.no/
  • Aufenthalt: Frühzeitige Reservierung der Unterkünfte
Tag Strecke Km Übernachtung
1

Dovre Kirke/Budsjord - Fokstugu/Furuhaugli

3

12

Fokstugu Fjellstue eller Furuhaugli

2

Fokstugu/Furuhaugli - Hageseter/Hjerkinn

8

15

Hageseter Turisthytte eller Hjerkinn Fjellstue

3

Hageseter/Hjerkinn - Kongsvold fjeldstue

3

12

Kongsvold

Abreise

  • Mit dem Zug von Kongsvold stasjon in Richtung Norden nach Trondheim, in Richtung Süden nach Oslo (Dovrebahn).

Informationen

  • Das Wetter im Gebirge kann auch im Sommer zeitweise sehr schlecht werden. Wetterfeste Kleidung und Proviant sollten immer griffbereit sein.
  • Im Pilgerzentrum Hjerkinn und in Eysteinkyrkja bekommt man weitere Informationen über die Stecke Otta-Trondheim.
53 km 3 Tage
Budsjord historichen Bauerhof

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